BOSS Food: Moderne Gesellschaft – moderne Ernährung

Ein spannender Beitrag von unserer Ernährungsexpertin Ramona…

Wir leben zweifellos in einer hoch entwickelten Zeit mit all den wunderbaren Vorteilen wie der weltweiten Vernetzung, einer immer größeren Auswahl in allen Bereichen und leichterem Zugang zu Informationen als je zuvor. Analog zur technischen Entwicklung in allen anderen Bereichen hat sich auch die Nahrungsmittelindustrie zunehmend technologisiert. Mittlerweile finden sich in unseren Supermärkten 90-95 % verarbeitete und hochverarbeitete Lebensmittel. Konservierungsstoffe, E-Nummern, Feuchthaltemittel, Transfette – all diese Dinge sind inzwischen fester Bestandteil der Ernährung der meisten Menschen. Wir wissen also, dass unserer Nahrung so einiges zugesetzt wird.

 

 

Was aber, wenn das größere Problem darin besteht, nicht das zu bekommen, was in unseren Lebensmitteln mittlerweile fehlt?

 

Omega-3 Fettsäuren – wo verstecken sie sich?
Vor der industriellen Revolution waren essentielle Omega-3 Fettsäuren in einer Vielzahl an Lebensmitteln in ausreichendem Maß vorhanden. Fisch, Fleisch, Eier, Nüsse und Samen enthielten Omega-3 in einem ausgewogenen Verhältnis zu Omega-6. Durch intensive Land- und Tierwirtschaft und die industrielle Verarbeitung unserer Lebensmittel hat sich dieses Verhältnis allerdings stark zugunsten der Omega-6-Fettsäuren verschoben. Diese Dysbalance führt zu stillen Entzündungen im Körper, die langfristig zur Entstehung von Gesellschaftskrankheiten wie Diabetes Typ II, starkem Übergewicht oder Depressionen beitragen können.

 

Ballaststoffe – Schlüssel zur Darmgesundheit

Ballaststoffe sind alles andere als Ballast. Unlösliche Ballaststoffe wie Cellulose regulieren die Stuhlfrequenz und schaffen ausreichend Material für eine gesunde Darmtätigkeit. Lösliche Ballaststoffe wie Pektine aus Äpfeln füttern unsere Darmbakterien und tragen so unter anderem zu einem funktionierenden Immunsystem bei. Unser Darm ist unser zweites Gehirn – wie es ihm geht, wirkt sich eindrucksvoll auf unsere Stimmung und unser Wohlbefinden insgesamt aus. Im Zuge der Lebensmittelverarbeitung müssen Ballaststoffe aber meist ZUERST daran glauben, nur um eine bessere Konsistenz oder ein angenehmeres Mundgefühl zu erreichen.

 

Mikronährstoffmangel – ein Problem der dritten Welt?
Als Mikronährstoffe bezeichnet man Vitamine, Mineralstoffe, sekundäre Pflanzenstoffe, aber auch Aminosäuren, die Bausteine für Eiweiße. Wir brauchen sie für die Energiegewinnung, sämtliche Stoffwechselvorgänge, Reparaturprozesse und um uns möglichst lange jung und gesund zu fühlen. Durch den hohen Industrialisierungsgrad unserer Landwirtschaft, den Einsatz von Pestiziden und Herbiziden, Monokulturen, die unsere Böden auslaugen und der überwiegenden Fütterung von Nutztieren mit Mais und Soja mangelt es unserer Ernährung an diesen wichtigen Nährstoffen. Auch bei der Verarbeitung werden weitere Mikronährstoffe durch den Einfluss von Hitze, Sauerstoff oder Licht zerstört. Das führt dazu, dass auch in der westlichen Welt immer mehr Menschen auf der Mikronährstoffebene mangelernährt sind.

 

Die Lösung des Dilemmas
Die Lösung liegt ganz klar auf der Hand: eine ausgewogene, vollwertige Ernährung, die bei Bedarf durch hochwertige, natürliche Nahrungsergänzung erweitert werden kann. So wenig verarbeitete Lebensmittel wie nur möglich – die eigene Küche ist hier der beste Freund. Regional und saisonal zu kaufen tut nicht nur der Gesundheit, sondern auch der Umwelt gut. Und wichtige Nährstoffe wie Omega-3 oder Vitamin-D sollte man in regelmäßigen Abständen im Blut überprüfen lassen, um rechtzeitig handeln zu können.

 

Alles Liebe, Eure Ramona

 

 

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